Medizinisches Hautzentrum

Dr. Sabine Schwarz

LEXIKON

Schwitzen: Übermäßiges Schwitzen - Achselschweiß

Übermäßiges Schwitzen, die sogenannte Hyperhydrosis, ist ein häufiges Problem, dass das ästhetische Empfinden der Betroffenen stark beeinträchtigt.

Der einfachste Therapieversuch besteht in der Verschreibung von schweißreduzierenden äußeren Salben. Oft ist hier jedoch das Ergebnis unbefriedigend.

Botox gegen übermäßiges Schwitzen

Speziell in den heißen Sommermonaten kann die Botoxspritze eine große Hilfe sein. Die Substanz wird in Achselhöhlen oder Handinnenflächen oberflächlich in die Haut gespritzt, dadurch kann übermäßiger Schweißfluss verhindert werden. Alle anderen Funktionen wie Fühlen oder Tasten bleiben unbeeinflusst. Die Behandlung selbst, die aus ca. 10 bis 15 oberflächlichen kleinen Stichen besteht, ist durch Verwendung einer lokalen Betäubungscreme fast schmerzfrei. Die Wirkung setzt - wie auch bei der Faltenglättung - erst nach durchschnittlich 5 Tagen ein.

Der Effekt hält ca. 6 Monate an, die Preise für die Behandlung der Achseln liegen in etwa bei 600 Euro gesamt.

Eine weitere Möglichkeit ist das chirurgische Absaugen der Achsel–Schweissdrüsen. Dieser Eingriff wird durch den plastischen Chirurgen  durchgeführt und kostet im Durchschnitt 2500 Euro.

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