Medizinisches Hautzentrum

Dr. Sabine Schwarz

LEXIKON

Muttermale

Muttermale - auch Leberflecken genannt - können am gesamten Körper bereits bei der Geburt vorhanden sein, oder sich in späteren Lebensjahren entwickeln. Bei solchen erworbenen Muttermalen spielen die Erbanlage und die Sonnenbestrahlung der Haut eine bedeutende Rolle.

Ist ein Muttermal gefährlich?

Normalerweise sind Muttermale gutartige Ansammlungen/Fehlbildungen der pigmentbildenden Zellen der Haut. Diese Veränderungen sind ungefährlich. In seltenen Fällen jedoch kann ein Muttermal entarten und zu einem bösartigen Muttermal (Melanom) werden. Daher ist eine jährliche Kontrolle unbedingt notwendig.

Dr. Sabine Schwarz: Mit einem Mikroskop werden die einzelnen Muttermale beurteilt. Sollte ein Muttermal Veränderungen zeigen, empfehle ich Ihnen im Sinne einer Vorsorge die operative Entfernung des Muttermales. Bei dieser Entfernung wird das Muttermal mit einem Sicherheitsabstand aus der Haut geschnitten unter Verwendung einer lokalen Betäubung. Diese kleine Operation ist bis auf die Vereisungsspritze schmerzfrei, kann ambulant durchgeführt werden und benötigt normalerweise keinen Krankenstand.
Nach der Operation gibt es nur kleine Einschränkungen:
Vorsicht beim Duschen oder Baden, keinen übermäßigen Sport und vor allem keine Sonneneinstrahlung.


Um Hautkrebs vorzubeugen, gibt es keine bessere Methode als eine jährliche Muttermal-Kontrolle!

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